John Ternus liefert bei seiner ersten Bilanz einen Rekordumsatz von 114,5 Milliarden Dollar
Seine erste Quartalsbilanz als CEO fiel kräftig aus: Der Konzern erzielte im September-Quartal einen Umsatz von 114,5 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Finanzanalysten.
Besonders das iPhone trug zu dem Ergebnis bei: Die Erlöse stiegen um 17,5 % auf 57,56 Milliarden Dollar. Die MacBook-Sparte legte sogar um 24 % auf 10,79 Milliarden Dollar zu, und das Dienstleistungsgeschäft erreichte mit 31,57 Milliarden Dollar einen neuen Allzeitrekord.
Konzerngewinn steigt im Geschäftsjahr auf 132,2 Milliarden Dollar
Auch unter dem Strich blieb mehr übrig: Der Nettogewinn des Quartals betrug 30,7 Milliarden Dollar, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie stieg um 14 % auf 2,10 Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr 2025/2026 wuchsen die Konzernerlöse deutlich auf knapp 479 Milliarden Dollar, das Nettoergebnis kletterte um 18 % auf 132,2 Milliarden Dollar.
Der operative Cashflow lag bei 28 Milliarden Dollar – denselben Betrag führte Apple im Quartal an die Aktionäre zurück. Diese Zahlen zeigen, wie stabil das Geschäft unter dem neuen Chef lief, noch bevor er selbst öffentlich Bilanz zog.
- Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni 2026 lag der Umsatz bei 109,4 Milliarden Dollar, ein Plus von 16 %.
- Der Gewinn je Aktie betrug damals 2,02 Dollar und übertraf die von Analysten erwarteten 1,89 Dollar.
- Die iPhone-Erlöse lagen im dritten Quartal bei 54,25 Milliarden Dollar, ein Anstieg von fast 22 %.
- Die Bruttomarge erreichte im dritten Quartal rund die Hälfte des Umsatzes.
- Apple hat damit acht Quartale in Folge die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Ternus‘ Ausblick stolpert: Gewinnmarge soll sinken
Trotz der starken Zahlen fiel der Ausblick für das laufende Quartal verhaltener aus. Apple rechnet mit einem Umsatzplus von sieben bis zehn Prozent und im Servicegeschäft mit einem Wachstum von acht bis neun Prozent. Gleichzeitig erwartet der Konzern eine rückläufige Gewinnmarge.
Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC liegen die Preise für Speicherchips derzeit rund 350 % über dem Vorjahresniveau.
Macs und iPads wurden im Juni 2026 im Schnitt bereits um ein Fünftel teurer. Die neuen Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max starten 100 Dollar über dem Preis ihrer Vorgänger, und das faltbare iPhone Duo kam am 23. Oktober 2026 für 1.999 Dollar in den Handel.
Was Anleger jetzt von der Führung unter John Ternus erwarten können
An der Börse kommt die Mischung aus Rekordzahlen und vorsichtigem Ausblick bislang gut an. Die Apple-Aktie schloss am 30. Oktober 2026 bei 344,63 Dollar und liegt damit innerhalb eines Jahres knapp 27 % im Plus. Erst eine Woche zuvor, am 23. Oktober 2026, hatte das Papier mit 351,73 Dollar ein Allzeithoch erreicht.