Die Jury würdigt damit das Format „Wolf of Cannabis“. Halser recherchiert als freie Investigativ-Reporterin regelmäßig zu Themen, die andere Medien meiden.
Preis für ungewöhnliche Themen
Die Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung zeichnet mit dem Preis Beiträge aus, die durch originelle Themenwahl, intensive Recherche und eine verständliche Darstellung wirtschaftlicher Zusammenhänge überzeugen. Für „Wolf of Cannabis“ Erhalten Halser und Hampel das Preisgeld von 3.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 21. November 2026 statt.
Entscheidung für das Unbequeme
Mit der Recherche zu Cannabis-Politik und organisierter Kriminalität rund um den Markt setzt Halser ihre journalistische Linie fort, gesellschaftlich relevante, aber wenig beachtete Zusammenhänge sichtbar zu machen. Gemeinsam mit Co-Autorin Lea Hampel bringt sie das Thema in ein Podcast-Format, das nun ausgezeichnet wird.
Vier Preise, eine Haltung
Neben Halser und Hampel ehrt die Stiftung drei weitere Beiträge.
Johan von Mirbach, Filmemacher und Reporter, erhält den Preis ebenfalls in der Kategorie TV/YouTube für einen Film über Geldwäsche in Deutschland.
Vier Jahrzehnte Förderung
Seit 1984 fördert die Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung das Anliegen, wirtschaftliche Zusammenhänge allgemein verständlich darzustellen und herausragende journalistische Arbeit zu würdigen. Friedrich Vogel war Gründungsverleger des Handelsblatts und sah die Arbeit der Wirtschaftspresse als ebenso wichtig an wie die Arbeit der Wirtschaft selbst.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.