Nach der Ausbildung ging Wallner bereits 1986 nach Kansas City. Im Jahr 1998 wechselte er innerhalb Chicagos in die Spitzengastronomie von Starkoch Wolfgang Puck. Diese Jahre in der Spitzengastronomie legten den Grundstein für sein handwerkliches Können und seine Kontakte in der Branche.
Ein erster eigener Geschäftsversuch scheiterte jedoch, bevor Wallner seinen eigentlichen Erfolg fand. Der Rückschlag hielt ihn nicht davon ab, es noch einmal zu versuchen – diesmal mit einer Idee, die er selbst in der Hand hatte: Wurst.
Wie wurde aus 180 Dollar ein Millionengeschäft?
Das Geld reichte gerade für eine gebrauchte Kühltruhe, mit der alles begann. Das Sortiment umfasste zu Beginn gerade einmal drei Wurstsorten.
Aus diesem bescheidenen Start im Jahr 2006 wuchs ein Betrieb, der heute rund 1,5 Millionen Würste pro Jahr produziert. Neben weltbekannten NFL-Teams wie den Chicago Bears und den New York Giants beliefert Wallner auch gehobene Restaurants in der Region – ein Markt, den er aus seiner Zeit bei Wolfgang Puck bereits gut kannte.
Was zeichnet Wallners Haltung aus?
Wallners Weg zeigt vor allem eines: Er hat nach einem gescheiterten ersten Anlauf nicht aufgegeben, sondern mit minimalen Mitteln neu begonnen. Obwohl er wegen des damaligen Fleischereisterbens Koch statt Fleischer lernte, bildeten die traditionellen Wurst-Rezepte seiner Grazer Familie die Basis, auf der er 2006 sein US-Geschäft aufbaute.
WKO-Präsident Josef Herk würdigte dabei, dass Wallner aus seiner Grazer Ausbildung und seinem Mut ein beeindruckendes Lebenswerk geschaffen habe.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.
Like article?
Teilen
Gewinner.de kann auch Sie und Ihr Gewinner-Unternehmen porträtieren! Klicken Sie den Button für mehr Informationen.