Sylvie Meis übernimmt im Alter von 48 Jahren ihre erste große deutsche Serienhauptrolle. In der Impro-Dramedy „Die Friesenjunkies“ verkörpert sie eine Patientin einer Entzugsklinik auf Sylt, wobei das Skript eine Masturbationsszene vorgab, die eine völlig neue schauspielerische Erfahrung für sie darstellte.
Die neue Rolle
Das Format wurde von den Zwillingsbrüdern Emil und Oskar Belton entwickelt, welche bereits mit der Serie „Die Discounter“ Erfolge feierten. Für Meis bedeutet die Verkörperung der Klinikpatientin den entscheidenden Schritt aus dem gewohnten Moderationsstudio hin zu einer großen schauspielerischen Aufgabe.
Diesen Schritt zu gehen, verlangte von ihr, sich auf ein völlig neues Terrain einzulassen, das weit von ihrer gewohnten Arbeit als Fernsehmoderatorin entfernt liegt.
Die mutige Szene
Im Drehbuch war eine explizite intime Sequenz festgehalten, wie Meis selbst schildert. Eine Szene dieser Art hatte sie vor dieser Rolle noch nie gespielt, legte jedoch im Vorfeld fest, dass sie sich vor der Kamera nicht ausziehen wird.
Meis beschreibt den Dreh als Überwindung, die sie bewusst eingegangen ist, um die Rolle glaubwürdig auszufüllen.
Zweifel vor dem Dreh
Vor den Aufnahmen sorgte sich Meis, dass ihr Publikum sie bislang vor allem als Moderatorin kennt und von der neuen Rolle überrascht sein könnte. Sie sieht klare Unterschiede zwischen ihrer bisherigen Arbeit vor der Kamera als Moderatorin und der Arbeit als Schauspielerin an einem Set.
Einstellung bei den Dreharbeiten
Bei den Dreharbeiten wurde nach Angaben von Meis viel improvisiert. Ihre Erfahrung aus dem Live-Fernsehen, insbesondere im spontanen Reagieren, half ihr dabei auch in den Schauspielszenen.
Ihr Gegenüber in der Serie war Martin Brambach, der einen hochemotionalen Alkoholiker spielt. Brambach lobte Meis für ihre Reaktionen auf seine emotional intensiven Szenen.
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