Willi Gabalier wird zum 1. Januar 2027 neuer Geschäftsführer der Volkskultur Steiermark GmbH. Er folgt auf Simon Koiner-Graupp, der die Position seit 1. Januar 2022 innehatte.
Die Landesregierung wird Gabalier in einer der kommenden Regierungssitzungen offiziell bestellen.
17 Bewerbungen, ein Hearing: So verlief die Auswahl
Die Position wurde öffentlich ausgeschrieben und in einem mehrstufigen Auswahlverfahren besetzt. Insgesamt bewarben sich 17 Personen um die Geschäftsführung der Volkskultur Steiermark GmbH.
Eine Hearingkommission führte anschließend Gespräche mit drei Kandidaten, darunter eine Kandidatin und zwei Kandidaten. Am Ende empfahl die Kommission Gabalier für die Position, und die Entscheidung fiel zu seinen Gunsten aus.
Vom Tanzparkett ins Kulturmanagement
Gabaliers Weg zur Kulturbranche begann im Leistungssport.
Die Entscheidung von 2008 ebnete den Weg
Diese Selbstständigkeit verband sportliche Expertise mit organisatorischer Verantwortung und legte den Grundstein für seine spätere Rolle in der Kulturverwaltung.
Diese Netzwerke in der steirischen Kulturszene dürften bei der Bewerbung um die Geschäftsführung eine Rolle gespielt haben.
Das Mindset: Tradition bewahren und weiterentwickeln
Gabalier zeigt sich geehrt durch das Vertrauen, das ihm mit der Berufung entgegengebracht wird. Er erklärt, die steirische Volkskultur aktiv mitgestalten und weiterentwickeln zu wollen.
Sein Anliegen sei es, das kulturelle Erbe und die Bräuche der Region am Leben zu erhalten und sie an künftige Generationen weiterzugeben. Landeshauptmann Mario Kunasek, der die Berufung begrüßt, hebt hervor, Gabalier bringe Erfahrung in der Kulturvermittlung, ausgeprägte Führungsqualitäten und eine enge Bindung zur steirischen Volkskultur mit.
Was als Nächstes kommt
Nach der Bestellung übernimmt Gabalier zum 1. Januar 2027 die operative Führung der Volkskultur Steiermark GmbH.
Mit seinem Hintergrund aus Leistungssport, Pädagogik und Kulturvermittlung bringt der neue Geschäftsführer eine ungewöhnliche Kombination an Erfahrungen in die Position ein, die in den kommenden Jahren zeigen muss, wie sich Tradition und moderne Kulturarbeit verbinden lassen.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.