Simon Werner und Susan Schmidt stellten sich mit ihrem gemeinsamen Start-up Ajambow am 12. Oktober 2026 den Investoren der Sendung Höhle der Löwen. Sie suchten 300.000 Euro für zehn Prozent ihrer Firmenanteile, was einer Bewertung von drei Millionen Euro entsprach. Keiner der anwesenden Investoren stieg ein.
Ajambow wurde 2024 gegründet und bringt mit dem Sport- und Therapiebogen ein Trainingsgerät auf den Markt, das sich wahlweise leer oder mit Wasser nutzen lässt. Das Unternehmen ist eines von sechs Start-ups der Sendung, die an diesem Abend zusammen 1.040.000 Euro Kapital suchten.
Wofür Ajambow steht
Der Trainingsbogen ist etwa 1,1 Meter lang, besteht aus Kunststoff und wiegt im leeren Zustand rund 640 Gramm. Gefüllt mit Wasser erreicht er ein Gewicht von etwa zwei Kilogramm und soll so die Muskelaktivierung beim Training erhöhen. Messungen der Universität Leipzig zeigten bei bestimmten Muskelgruppen eine um etwa 30 % höhere Aktivierung im Vergleich zu klassischen Geräten.
Bis zur Aufzeichnung hatte Ajambow nach eigenen Angaben seit der Gründung rund 78.000 Euro erwirtschaftet. Neben dem Verkauf an Endkunden verfolgt das Unternehmen ein B2B-Modell: Rund 20 Fitnessstudios und Physiotherapiepraxen hatten zu diesem Zeitpunkt ein Abonnement abgeschlossen.
Warum kein Investor einstieg
Die geforderte Bewertung von drei Millionen Euro stieß bei den Investoren auf Widerstand. Frank Thelen bezeichnete sie als totale Frechheit, und am Ende entschied sich keiner der Löwen für einen Einstieg. Für Simon Werner und Susan Schmidt bedeutete das: kein frisches Kapital, aber auch kein Rückzieher vom eigenen Produkt.
Die Herstellkosten pro Gerät liegen bei etwa 21 Euro.
Der Verkaufspreis lag bei der Aufzeichnung bei 149,95 Euro.
Nach der Ausstrahlung senkte Ajambow den Preis auf 129,95 Euro.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.
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