Alessandro Hämmerle zählt zu den drei Nominierten für die Auszeichnung Sportler des Jahres 2026. Der Snowboardcross-Spezialist konkurriert damit mit Felix Gall und Johannes Lamparter um die Niki-Trophäe, die bei einer Fernsehgala vergeben wird. Grundlage seiner Nominierung ist eine Karriere, die er seit seinem ersten Weltcuprennen im Dezember 2010 aufgebaut hat.
Olympiasieg als Marke
Davor hatte er bei den Spielen 2018 in Pyeongchang mit Rang sieben das beste Ergebnis unter den österreichischen Startern erzielt.
Weg aus der Schweiz
Geboren wurde Alessandro Hämmerle am 30. Mit acht Jahren zog die Familie nach Gaschurn in Vorarlberg, wo seine spätere Karriere als österreichischer Snowboarder begann. Den ersten großen internationalen Titel holte er 2012 mit Gold bei den Juniorenweltmeisterschaften im Snowboardcross, seinen ersten Weltcupsieg im Februar 2013 in Sotschi.
Von diesem Punkt an baute er Jahr für Jahr Erfahrung und Erfolge auf, bis er sich in der Weltspitze des Snowboardcross etablierte.
Soldat und Sportler
Diese Doppelrolle als Soldat und Athlet ist in Österreich für Kaderathleten keine Seltenheit und sichert finanzielle wie strukturelle Unterstützung für das Training.
Die Nominierung 2026
Für die Auszeichnung Sportler des Jahres 2026 wählte die Jury neben Hämmerle auch Felix Gall und Johannes Lamparter aus. Olympiasieger Benjamin Karl, der in zwei Disziplinen Gold geholt hat, schaffte es nicht unter die drei Nominierten. Bei den Frauen stehen Janine Flock, Julia Scheib und Valentina Höll zur Wahl, als Team des Jahres sind unter anderem der LASK sowie das Ski-Duo Ariane Rädler und Katharina Huber im Rennen.
Insgesamt werden bei der Gala Auszeichnungen in zwölf Kategorien vergeben, Herbert Prohaska erhält zusätzlich einen Special Award. Die Trophäe, um die sich Hämmerle bewirbt, trägt den Namen Niki-Trophäe.
Like article?
Teilen
Gewinner.de kann auch Sie und Ihr Gewinner-Unternehmen porträtieren! Klicken Sie den Button für mehr Informationen.