Der Guilty Verlag mit Sitz in Trollenhagen hat ein neues Erzählkonzept vorgestellt: den Ride-Along-Thriller. Darin begleiten Leser ganze Ermittlerteams im Einsatz, statt einer einzelnen Heldenfigur zu folgen. Umgesetzt wird das Konzept bereits in der Aurora-Reihe und der Bloodhound-Reihe.
- Leser begleiten das Team im Einsatzwagen, im Verhörraum, bei Undercover-Treffen und am Tatort.
- Spannung entsteht durch Funkverkehr, taktische Entscheidungen, Wendungen und Zeitdruck.
- Die Aurora-Reihe und die Bloodhound-Reihe setzen das Konzept bereits um.
- Weitere Titel im Ride-Along-Format sind bereits angekündigt.
Das Konzept bricht bewusst mit einer Erzähltradition, in der meist eine einzelne Ermittlerfigur im Mittelpunkt steht. Beim Guilty Verlag rückt stattdessen das Zusammenspiel eines ganzen Teams in den Vordergrund.
Wofür steht der Guilty Verlag mit dem neuen Konzept?
Der Verlag mit Sitz in Trollenhagen publiziert neben Krimis und Thrillern auch Mystery, Fantasy, Kinderbücher und Romane. Mit dem Ride-Along-Thriller verfolgt er das Ziel, die klassische Distanz zwischen Ermittlerteam und Publikum aufzuheben.
Umgesetzt wird dieser Ansatz in zwei Reihen. Die Fälle reichen von Großrazzien über vermisste Personen und organisierte Kriminalität bis zu Cyber-Einsätzen und Katastrophensituationen.
Warum setzt der Verlag auf das Team statt auf eine einzelne Figur?
Im Unterschied zu klassischen Ermittlergeschichten trägt beim Ride-Along-Thriller nicht eine einzelne Figur die Handlung. Im Mittelpunkt steht das Teamwork mit seinen Vertrauensfragen, Konflikten, unterschiedlichen Kompetenzen und gemeinsamen Entscheidungen.
Sowohl die Aurora-Reihe als auch die Bloodhound-Reihe folgen demselben Ermittlerteam mit einer eigenen Teamkultur. Diese Konstanz soll es Lesern ermöglichen, die Dynamik innerhalb der Gruppe über mehrere Fälle hinweg mitzuverfolgen, statt bei jedem Band neu eine einzelne Hauptfigur kennenzulernen.
Wie entsteht die Spannung im Ride-Along-Thriller?
Die Spannung im Ride-Along-Thriller speist sich aus Funkverkehr, taktischen Entscheidungen, überraschenden Wendungen und Zeitdruck. Diese Elemente sollen die Nähe zum Einsatzgeschehen erzeugen, die das Konzept von klassischen Ermittlergeschichten unterscheidet.
Dazu kommen Fallkonstellationen, die von Großrazzien und vermissten Personen über organisierte Kriminalität bis zu Cyber-Einsätzen und Katastrophensituationen reichen. Die Bandbreite der Szenarien soll die Teamdynamik in immer neuen Situationen zeigen.
Was der Guilty Verlag als Nächstes plant
Weitere Titel im Ride-Along-Format sind bereits angekündigt. Damit soll das Konzept über die Aurora-Reihe und die Bloodhound-Reihe hinaus fortgeführt werden.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.