Am 22. Oktober 2026 wurden in Heidelberg sieben Nachwuchsforschende mit dem KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet. Jeder Preisträger erhielt 7.500 Euro für einen allgemeinverständlichen Beitrag über die eigene Doktorarbeit.
Wofür die Stiftung steht
Der KlarText-Preis fördert seit 1997 den Austausch zwischen Forschung und Öffentlichkeit. In diesem Jahr reichten rund 250 promovierte Nachwuchsforschende Artikel oder Infografiken ein, aus denen die Jury sieben Gewinner kürte.
Die Auszeichnung zeigt, wie konsequent die Stiftung ihr Gründungsziel verfolgt: Wissenschaft soll nicht nur entstehen, sondern auch verstanden werden.
Der Weg dorthin
Mit der 1995 gegründeten Stiftung schuf er eine Struktur mit drei Förderschwerpunkten: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation.
Diese dritte Säule war zu jener Zeit ungewöhnlich, denn kaum eine Stiftung stellte die Vermittlung von Forschung so früh auf eine eigene Stufe.
Die prägende Entscheidung
Mit dem KlarText-Preis entstand 1997 ein Format, das genau diese Lücke schließt. Die Jury aus Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Medienschaffenden bewertet die Einreichungen in einem dreistufigen Auswahlverfahren.
Diese Struktur stellt sicher, dass am Ende Beiträge stehen, die sowohl fachlich korrekt als auch für Laien verständlich sind.
Mindset im Alltag
Auch innerhalb multidisziplinärer Forschungsteams sei es wichtig, komplexe Inhalte klar zu vermitteln, so Knobel.
Damit überträgt sie die Gründungsidee der Stiftung auf den heutigen Wissenschaftsbetrieb, in dem Teams aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenarbeiten.
Was als Nächstes kommt
Ab dem 22. Oktober 2026 erscheint das KlarText-Magazin mit allen prämierten Beiträgen. Interessierte finden das Heft auf der Internetseite des KlarText-Preises, wo es sich gebührenfrei herunterladen oder als gedrucktes Exemplar bestellen lässt.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.