Lukas Edenhauser und Samuel Geisler gründeten das Unternehmen Soda Zitron in Tirol. Die Zahl der Filialen im Lebensmitteleinzelhandel wuchs binnen eines halben Jahres auf 2.620. Das Unternehmen erreichte nach eigenen Angaben die Millionenmarke.
Erfolg mit Zitronensoda
Das Getränk besteht aus Wasser, Zitronensaft und Kohlensäure, der Zitronensaftanteil liegt bei 10 %. Nach Angaben des Unternehmens enthält Soda Zitron weder Zucker noch Aromen oder Konzentrate.
Bei BILLA steht das Getränk seit Juli 2026 in über 400 Filialen in den Regalen, an sämtlichen 185 OMV-Tankstellen Österreichs ist es bereits seit April 2026 zu kaufen. In Tirol und Salzburg führen zudem sämtliche SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Filialen sowie alle Baguette-Standorte das Produkt.
Die Idee im Gasthaus
Die Geschäftsidee entstand laut den Gründern an einem Abend, an dem von 30 Gästen in einem Gasthaus 28 Personen Soda Zitron bestellten. Für Edenhauser und Geisler war das der Moment, aus dem sie eine unternehmerische Entscheidung machten. Sie bauten die Produktion auf, die bis heute in Oberösterreich stattfindet.
Der steinige Weg
Der Abfüllprozess stellte sich als eine der größten technischen Herausforderungen bei der Produktentwicklung heraus. Durchhaltevermögen war gefragt, bis die Produktion zuverlässig lief.
Nachhaltigkeit als Prinzip
Geisler betont, dass Nachhaltigkeit für das Unternehmen kein Marketinginstrument, sondern ein eigenständiger Anspruch sei. Das Getränk wird in recyclebaren Dosen angeboten, die Kartonverpackungen stammen aus zertifizierter Forstwirtschaft.
Edenhauser erklärt, dass es dem Unternehmen mit Soda Zitron darum gehe, Menschen zusammenzubringen – eine Haltung, die sich auch im Rahmenprogramm der Marke zeigt, etwa beim Soda Zitron Night Run am 10. Oktober 2025 in Kufstein, einem 5-Kilometer-Lauf durch die Altstadt von Kufstein mit Warm-up, Sprintbewerb, Goodie-Bags und After-Party.
Expansion ohne Pause
Die 330-ml-Dose von Soda Zitron wurde 2026 zusätzlich als Bio zertifiziert. Nach der Ausbauphase im Lebensmitteleinzelhandel soll die Gastronomie stärker als Vertriebskanal erschlossen werden. Darüber hinaus plant das Unternehmen die Erschließung internationaler Märkte.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.