Nicole Moser, Gründerin und Geschäftsführerin des Grazer Online-Shops Babyrella, sucht eine Person oder ein Team für die Babyrella-Nachfolge. Übernommen werden soll die unternehmerische Verantwortung für die auf langlebiges und sensorisches Spielzeug spezialisierte Marke. Das stationäre Geschäft in Graz hatte Moser bereits im Juli 2026 geschlossen.
Babyrella steht für Spielzeug, das Kinder jahrelang begleitet
Moser betreibt Babyrella von Graz aus und hat das Unternehmen auf langlebige und sensorische Spiele für Kinder bis sechs Jahren ausgerichtet. Ein Teil des Sortiments lässt sich nicht nur kaufen, sondern auch mieten, darunter Spielsachen und Zubehör. Neben Spielmaterial gehören auch Barfußschuhe, Möbel und Alltagsausstattung zum Angebot. Der Kundenkreis reicht über Österreich hinaus bis nach Deutschland.
Der Weg zu einem Jahresumsatz von rund einer Million Euro
Babyrella wurde 2018 gegründet und erzielt nach Angaben der Wirtschaftskammer Österreich mittlerweile einen Jahresumsatz von rund einer Million Euro. Das Unternehmen beschäftigt zwei Mitarbeiter. Zur Infrastruktur zählen Lager, Showroom und Büro mit zusammen 300 Quadratmetern.
Im Juli 2026 schloss Moser das frühere Ladenlokal und verlagerte das Geschäft auf den Online-Shop sowie persönliche Beratungstermine. Diesen Schritt nutzte sie, um den Online-Shop zu überarbeiten und um zusätzliche Funktionen zu erweitern.
Die Entscheidung, Verantwortung abzugeben
Nach der Umstellung auf das Online- und Beratungsmodell folgt nun der nächste Schritt: Moser will die unternehmerische Verantwortung für Babyrella an jemand anderen übergeben. Dabei schließt sie nicht aus, dass eine neue Person das Unternehmen allein oder gemeinsam mit dem bestehenden Team weiterführt.
Zur Übernahme zählen neben der Marke auch Domain, Shop, Social-Media-Kanäle, Kundenstamm, Lieferantenbeziehungen sowie Software- und Dienstleistungsverträge; die Ausstattung aus Lager, Showroom und Büro ist optional Teil des Angebots.
- Die Marke Babyrella samt Domain und Online-Shop steht zur Übergabe.
- Der bestehende Kundenstamm in Österreich und Deutschland bleibt erhalten.
- Lieferantenbeziehungen sowie Software- und Dienstleistungsverträge gehen mit über.
- Lager, Showroom und Büro mit 300 Quadratmetern können optional übernommen werden.
Das Mindset hinter Babyrella
Moser beschreibt, dass sie über die Jahre gemeinsam mit ihrem Team viel Arbeit, Herzblut und Leidenschaft in das Unternehmen investiert hat. Das neue Konzept mit individueller Beratung nach der Ladenschließung wurde von vielen Kundinnen und Kunden positiv aufgenommen. Dieses Vertrauen bildet die Grundlage, auf der sie nun eine Nachfolge sucht, statt das Unternehmen einfach zu schließen.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.