Niko Kovac, Cheftrainer von Borussia Dortmund, hat seinen Vertrag beim Bundesligisten bis zum 30. Juni 2029 verlängert. Damit krönt der Klub eine Entwicklung, die der Trainer seit seinem Amtsantritt im Februar 2025 eingeleitet hat.
Belegtes Ergebnis
In 53 Bundesliga-Spielen sammelte Kovac mit seiner Mannschaft 114 Punkte. Das entspricht einem Schnitt von 2,15 Punkten pro Partie und ist der höchste Wert, den ein BVB-Cheftrainer je erreicht hat. In der vergangenen Saison kam Dortmund unter ihm auf 73 Punkte, die fünftbeste Ausbeute der Klubgeschichte.
Der Weg dorthin
Als Kovac übernahm, stand der BVB nur im Mittelfeld der Tabelle. Am letzten Spieltag jener Saison qualifizierte er das Team noch für die Champions League. Die darauffolgende Spielzeit schloss die Mannschaft als Vizemeister ab, ein klarer Entwicklungssprung innerhalb weniger Monate.
Die prägende Entscheidung
Lars Ricken begründet die Vertragsverlängerung damit, dass Kovac das Team seit seinem Amtsantritt vor rund anderthalb Jahren kontinuierlich weiterentwickelt habe und im Klub hohe Akzeptanz genieße.
Kovac selbst erklärt, mit dem Verein sei eine klare Entwicklung angestoßen worden, die wichtige Grundlagen für die Zukunft gelegt habe. Zusammen mit ihm wurden auch die Co-Trainer Robert Kovač und Filip Tapalovic ebenfalls langfristig unter Vertrag genommen.
Mindset im Alltag
Geschäftsführer Ole Book beschreibt das Miteinander mit Kovac seit dessen erstem Tag als vertrauensvoll. Er schildert den Trainer als akribisch arbeitend und als jemanden, der durch seine Erfahrung Ruhe ausstrahlt. Beide stehen nach Books Angaben nahezu täglich im Austausch über die weitere Entwicklung des Teams.
Carsten Cramer beschreibt Kovac zudem als stark mit dem BVB identifiziert und spricht von großer Geschlossenheit zwischen Trainer, Trainerteam und sportlicher Führung. Kovac selbst sieht großes Potenzial in der Mannschaft und zeigt sich überzeugt, dass gemeinsam noch deutlich mehr erreicht werden kann.
Aktuelle Bilanz
In der laufenden Saison gewann Borussia Dortmund sechs von sieben Pflichtspielen, vier davon in der Bundesliga. Lediglich der Supercup gegen Bayern München ging mit 1:2 verloren. Am vergangenen Freitag kam der BVB nach einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung nur zu einem 2:2 gegen Werder Bremen, was den Klub die Tabellenführung kostete. Am Mittwoch trifft die Mannschaft in der Champions League auf Bodø/Glimt.