Der Kärntner führt damit eines der am höchsten bewerteten Lokale der Region. Sein Wirtshaus im selben Haus erhielt bei seiner ersten Bewertung im Gault&Millau gleich zwei Hauben.
Sechs Hauben insgesamt
Mit der Aufstufung von Rouge Noir und der Premiere seines Wirtshauses kommt Glantschnig nun auf insgesamt sechs Hauben für seine beiden Betriebe. Die Bewertung von Rouge Noir stieg laut Gault&Millau um einen halben Punkt. Das Restaurant trägt zudem einen Michelin-Stern. Besonders ist die Herkunft der Fische: Sie stammen ausschließlich aus dem Weißensee direkt vor der Tür.
Weg über München
Bevor Glantschnig sein eigenes Haus führte, sammelte er Erfahrung in der internationalen Spitzengastronomie.
Diese Jahre prägten seinen Zugang zur Fine-Dining-Küche, bevor er den Schritt in die Selbstständigkeit wagte.
Rückkehr nach Kärnten
In dem Boutique-Hotel mit 16 Zimmern bringt er ein zeitgemäßes Wirtshaus und das Fine-Dining-Restaurant Rouge Noir unter einem gemeinsamen Dach zusammen. Die Rückkehr aus der Münchner Spitzenküche an den heimischen See bildete die Grundlage für die heutige Doppelauszeichnung.
Fisch aus dem See
Im Alltag zeigt sich Glantschnigs Haltung besonders an der Beschaffung: Statt auf importierte Ware zu setzen, verarbeitet er ausschließlich Fisch aus dem Weißensee. Diese konsequente Bindung an die unmittelbare Umgebung unterscheidet Rouge Noir von vielen anderen Adressen der heimischen Spitzengastronomie.
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