Er hat fünf rechtliche Fallen benannt, die Startups im ersten Geschäftsjahr besonders häufig treffen. Allein in Österreich eröffnen Staatsanwaltschaften jährlich etwa 540.000 Ermittlungsverfahren – ein Risiko, das auch Gründer trifft.
Die meisten dieser Verfahren enden zwar glimpflich: Etwa 95 % werden eingestellt oder enden mit Freispruch, nur rund 28.000 pro Jahr führen zu einer Verurteilung. Doch schon ein laufendes Verfahren kostet Zeit, Nerven und Geld, bevor überhaupt ein Urteil feststeht.
Diese fünf Fallen nennt Plank am häufigsten
Aus seiner Praxis stellt Plank konkrete Beispiele für die rechtlichen Risiken zusammen, mit denen Gründer im ersten Jahr rechnen müssen.
- Strafrechtliche Ermittlungsverfahren treffen Gründer öfter als gedacht.
- Die Verteidigung in einem Strafprozess kostet laut Plank oft zwischen 10.000 und 20.000 Euro.
- Bei zivilrechtlichen Streitigkeiten mit einem typischen Streitwert erreichen die Gesamtkosten schnell das Doppelte des strittigen Betrags.
- Unbezahlte Kundenrechnungen stecken nach einer Statistik des KSV1870 hinter 30 bis 40 % aller Insolvenzen.
- Scheinselbstständigkeit oder Fehler bei Kollektivvertragsgehältern können Nachzahlungen im fünfstelligen Bereich auslösen.
Eine Eintreibungsquote von 80 Prozent zeigt Planks Ansatz
Dahinter steht ein Netzwerk von 600 spezialisierten Partneranwälten, die Betroffene an allen 115 Bezirksgerichten Österreichs vertreten.
Schon ein Streitwert von 500 Euro kann teuer werden: In erster Instanz liegen die Gesamtkosten laut Plank bei etwa 1.600 Euro, mit weiteren Verhandlungen schnell bei 6.000 Euro. Diese Größenordnungen erklären, warum Plank so viel Wert auf frühzeitige Absicherung legt.
Die Entscheidung für schnelle Wege prägt Planks Beratung
Eine zentrale Erkenntnis aus Planks Arbeit: Der Weg zur Lösung entscheidet über Zeit und Nerven. Außergerichtliche Lösungen in Forderungsfällen dauern im Schnitt etwa ein halbes Jahr, ein Gerichtsprozess dagegen bis zu dreieinhalb Jahre.
Deshalb empfiehlt Plank Gründern, Rechtsschutz nicht erst bei Problemen, sondern von Beginn an mitzudenken. Der Premium-Rechtsschutz der ERGO Versicherung bietet nach seinen Angaben sofortigen Schutz für Streitigkeiten aus neuen, größeren Verträgen, ohne Wartefristen.
Was Plank Gründern als Nächstes rät
Für das kommende Jahr verweist Plank auf eine konkrete Gelegenheit: Bis zum 31. Januar 2027 bietet ERGO im Rahmen der Blue-Weeks-Aktion Rabatte von bis zu fünf Monatsprämien auf den D.A.S. Firmen-Rechtsschutz an. Jungunternehmer im ersten Geschäftsjahr erhalten laut Plank zusätzlich einen Bonus von bis zu 20 % auf die Prämienhöhe.
Für Gründer bedeutet das: Wer rechtliche Risiken früh einplant, statt sie erst im Streitfall zu bemerken, kann nach Planks Erfahrung sowohl Kosten als auch Zeit sparen, die sonst im operativen Geschäft fehlen.