Lena Dunham kündigt eine Fortsetzung ihrer HBO-Serie „Girls“ an. Fünf neue Folgen sollen 2027 produziert und auf HBO Max veröffentlicht werden, fast zehn Jahre nach dem Ende der Originalserie im Jahr 2017.
Wofür Dunham steht
Die Produktion erhielt insgesamt 19 Emmy-Nominierungen und gewann zwei Emmy-Preise, darunter einen für das beste Casting einer Comedy-Serie. Damit gehört „Girls“ zu den prägenden Serienerfolgen in Dunhams Werdegang als Schauspielerin und Showrunnerin.
Der Weg dorthin
Nach dem Finale 2017 blieb die Geschichte lange abgeschlossen. Erst jetzt, mit der angekündigten Fortsetzung, kehrt Dunham zu dem Stoff zurück, der ihre Karriere mitbegründet hat.
Allison Williams, Jemima Kirke, Zosia Mamet und Andrew Rannells haben zugestimmt, in den neuen Folgen wieder mitzuwirken.
Die prägende Entscheidung
Dunham begründet ihre Rückkehr zum Stoff damit, dass sie die Charaktere vermisst habe. Lange habe sie nicht gewusst, wie sich die Figuren in der Gegenwart entwickelt hätten, erklärt sie. Erst kurz vor ihrem 40. Geburtstag hätten die Figuren wieder begonnen, mit ihr zu sprechen. Diese Formulierung zeigt, wie eng sie ihre kreative Arbeit an persönliche Lebensabschnitte knüpft.
Das Mindset im Alltag
Statt eine Fortsetzung aus kommerziellem Kalkül anzukündigen, beschreibt Dunham den Prozess als etwas, das sich nicht erzwingen ließ. Die Figuren mussten für sie innerlich wieder greifbar werden, bevor sie an eine neue Staffel dachte. Dieses Abwarten auf den richtigen Moment unterscheidet ihren Ansatz von reinen Reboot-Strategien, bei denen bekannte Marken unabhängig vom künstlerischen Antrieb neu aufgelegt werden.
Was als Nächstes kommt
Die Produktion der neuen Folgen ist für 2027 vorgesehen, die Ausstrahlung soll auf HBO Max erfolgen. Mit vier zurückkehrenden Hauptdarstellerinnen und -darstellern und einer fast zehnjährigen Pause setzt die Fortsetzung an einem Punkt an, an dem die Figuren altersmäßig und biografisch weitergezogen sind. Die Originalserie bleibt dabei der Maßstab, an dem sich die neuen Folgen messen lassen müssen.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.