Die Künstlerinnen und Künstler von freiraum zeigen ihre Werke seit Kurzem auf eigenen Seiten im Netz, als Teil schallabsorbierender Wandbilder. Zehn bildende Künstlerinnen und Künstler arbeiten derzeit mit dem Unternehmen zusammen. Dahinter steht eine Idee, die Gründerin Lisa O’Connor-The seit Jahren verfolgt: akustische Probleme nicht mit gewöhnlichen Akustikbildern zu lösen, sondern mit echter Kunst.
Zehn Künstlerinnen und Künstler, ein belegtes Ergebnis
Was als Geschäftsidee begann, lässt sich heute in Zahlen zeigen. Jedes Kunstwerk ist pro Format auf maximal 20 Stück limitiert, die Bilder sind ausschließlich bei freiraum erhältlich. Technisch schluckt der eingebaute Absorber bei 500 Hertz 96 % des Schalls, ohne dass dafür ein zusätzlicher Wandabstand nötig wäre. Damit erreichen die Bilder die Absorberklasse A, eine Einstufung für besonders wirksame Schallabsorption.
Die Entscheidung: Kunst statt austauschbarer Akustikbilder
Lisa O’Connor-The begründet die Geschäftsidee damit, dass das Unternehmen akustische Probleme mit Kunst löse, statt nur Akustikbilder zu verkaufen. Diese Haltung zieht sich durch das gesamte Angebot: Statt fertiger Serienware bietet freiraum Kunstberatung, Interior-Design-Beratung und Akustikplanung aus einer Hand. Auf Wunsch entwickelt das Unternehmen sogar Auftragskunst für Firmenkunden, die ihre Räume individuell gestalten wollen.
Handarbeit und wechselbare Motive prägen den Alltag
Im Alltag zeigt sich das Mindset vor allem in Details. Die Bilder werden in Handarbeit in Deutschland gefertigt, die verwendeten Materialien sind OEKO-TEX-zertifiziert. Weil die Bespannung wechselbar ist, bleibt der Absorber fest an der Wand, während nur das Motiv getauscht wird. Das ermöglicht regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen, ohne dass Kunden die komplette Akustiklösung austauschen müssen.
Für Stefanie Hagemann liegt der Kern genau darin: Farbe berührt nach ihrer Einschätzung Gefühle, weckt Erinnerungen und beeinflusst die Stimmung im Raum. Diese Verbindung aus Wirkung und Funktion ist es, die freiraum von klassischen Akustiklösungen unterscheidet.
Vier von zehn Künstlerseiten sind online
Wer sich für ein Motiv interessiert, kann im Online-Shop vorab testen, wie es an der eigenen Wand wirken würde. Bislang sind vier der zehn Künstlerinnen und Künstler mit eigenen Seiten vertreten, die übrigen sechs Werke sind weiterhin über das Unternehmen erhältlich.
Für Unternehmen, Praxen und private Haushalte bedeutet das: Wer einen Raum akustisch verbessern will, muss sich nicht länger mit einem funktionalen, aber unauffälligen Akustikbild zufriedengeben, sondern bekommt ein limitiertes Kunstwerk, das zugleich den Schall dämpft.