Valerie Pachner hat beim Günter-Rohrbach-Filmpreis 2026 den Darstellerpreis für ihre Rolle in „Vier minus drei“ erhalten. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert und wurde am 6. November 2026 in Neunkirchen im Saarland verliehen. Bei dieser Veranstaltung handelte es sich um die 16. Ausgabe der seit 2011 im Jahrestakt stattfindenden Kulturpreisvergabe, mit welcher gezielt Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum prämiert werden, die soziale Realitäten und berufliche Lebenswelten thematisieren.
Preisregen für eine Rolle
Der Hauptpreis der Verleihung ging in diesem Jahr an das Drama „Vier minus drei“ von Regisseur Adrian Goiginger. Für Valerie Pachner war die persönliche Auszeichnung ein weiterer Baustein in einer Serie von Preisen, die ihr für ihre schauspielerische Leistung zuteil wurden.
Der Weg zum Film
„Vier minus drei“ entstand als Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und startete im April 2026 in den deutschen Kinos. Regie führte Adrian Goiginger, das Drehbuch stammt von Senad Halilbasic und basiert auf einer Autobiografie von Barbara Pachl-Eberhart. Schon bei der Berlinale 2026 wurde der Film mit dem Europa-Cinemas-Label ausgezeichnet und erreichte beim Panorama-Publikumspreis den zweiten Platz in der Kategorie Spielfilm.
Die Jury-Entscheidungen
Beim Österreichischen Filmpreis 2026 setzte sich „Vier minus drei“ gleich in mehreren Kategorien durch. Valerie Pachner gewann die Auszeichnung für die beste weibliche Hauptrolle, Adrian Goiginger erhielt den Preis für die beste Regie. Senad Halilbasic wurde für das beste Drehbuch geehrt, Angelika Kropej für das beste Casting und Robert Stadlober für die beste männliche Nebenrolle.
Weitere Auszeichnungen
Auch jenseits der heimischen Preise fand die Leistung von Valerie Pachner Anerkennung: Beim Deutschen Schauspielpreis 2026 wurde sie in der Kategorie Dramatische Hauptrolle ausgezeichnet.
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