Yusuf Demir ist mit 23 Jahren zu seinem früheren Verein SK Rapid Wien zurückgekehrt. In den ersten Monaten verzichtete er auf ein reguläres Gehalt, weil ihm nach Jahren im Ausland die Fitness fehlte. Damit setzt der einstige Barcelona-Spieler alles daran, seine Karriere wieder aufzubauen.
Heute steht er vor der Aufgabe, sich bei seinem Jugendverein neu zu beweisen – mit einer Haltung, die seinen Weg bis heute prägt: lieber verzichten und sich die Rückkehr verdienen, als auf altem Ruhm zu bestehen.
Wofür steht Yusuf Demir heute?
Demir spielte bereits mit 16 Jahren für Rapid Wien und erzielte als Minderjähriger in 57 Pflichtspielen elf Tore und fünf Assists. Diese Zahlen machten ihn schon früh zu einem der größten Talente des Landes. Mit 18 folgte der Wechsel zum FC Barcelona, wo sein sportlicher Marktwert auf einen Höchststand kletterte.
Wie kam es zum Rückschlag nach Barcelona?
Bei Barcelona blieb es bei neun Einsätzen. Nach dem Ende dieser Station sank sein Marktwert deutlich. Der Weg zurück führte über mehrere Stationen, die seine Karriere jeweils neu prägten:
- Galatasaray Istanbul in der Türkei, mit 23 Einsätzen
- eine Station in der Schweiz, bevor er nach Österreich zurückkehrte
Welche Entscheidung hat seine Karriere geprägt?
Schon 2021 traf Demir eine Entscheidung, die seinen späteren Weg erklärt: Obwohl die Türkei Interesse an ihm zeigte, entschied er sich für Österreichs Nationalteam. Die Türkei hatte ihn nur zur U17 eingeladen, Österreich dagegen bereits ins U21-Team geholt. Diese frühe Wahl für den kleineren, aber verlässlicheren Weg zieht sich bis zu seiner Rückkehr zu Rapid Wien durch.
Wie denkt Demir heute über seinen Weg?
Dass Demir monatelang auf finanzielle Ansprüche verzichtete, zeigt ein Mindset, das auf Geduld statt auf schnellen Erfolg setzt. Statt auf seinen früheren Marktwert zu pochen, arbeitete er sich über Fitness und Einsatz zurück in die Mannschaft. Diese Haltung unterscheidet seinen zweiten Anlauf bei Rapid von seinem ersten, kometenhaften Aufstieg als Teenager.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.