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	<description>Erfolgreiche Unternehmer:innen im Fokus</description>
	<lastBuildDate>Fri, 23 Oct 2026 11:25:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>fiskaly: Warum die Expansion nach Tschechien kein Zufall ist</title>
		<link>https://gewinner.de/fiskaly-expansion-tschechien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 11:25:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Expansion]]></category>
		<category><![CDATA[Fintech]]></category>
		<category><![CDATA[fiskaly]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wiener Fintech bedient bereits rund 2.000 B2B-Kunden in Europa und wagt mit der fiskaly Expansion nach Tschechien den Schritt in den neunten Markt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wiener Unternehmen <strong>fiskaly</strong> weitet sein Geschäft auf Tschechien aus. Ab dem <strong>1. Januar 2027</strong> wird dort die elektronische Umsatzerfassung EET 2.0 für Handel, Gastronomie und Dienstleister verpflichtend, und fiskaly bringt dafür eine eigene Softwarelösung namens Sign CZ auf den Markt.</p>
<p>Mit dem Schritt wird fiskaly auf neun europäischen Märkten aktiv. Das Unternehmen entwickelt cloudbasierte Software und Programmierschnittstellen, mit denen Kassentransaktionen rechtskonform erfasst und verifiziert werden. Die tschechische Regierung begründet die Wiedereinführung der Kassenpflicht mit dem Ziel, Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft einzudämmen und faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.</p>
<h2>Wofür steht fiskaly heute?</h2>
<p>Nach eigenen Angaben bedient fiskaly inzwischen rund <strong>2.000 B2B-Kunden</strong> in Europa, die Infrastruktur des Unternehmens läuft in mehr als <strong>einer Million</strong> Kassensystemen. Für den deutschen Markt beansprucht fiskaly eine führende Position. Im Jahr 2026 erhielt das Unternehmen den EY Scaleup Award.</p>
<p>Diese Größenordnung bildet die Basis für den Schritt nach Tschechien. Schon zuvor war fiskaly in Deutschland, Italien, Schweden, Spanien, Portugal, Frankreich, Belgien und Österreich tätig, bevor Tschechien als neunter Markt hinzukam.</p>
<h2>Wie kam fiskaly auf den tschechischen Markt?</h2>
<p>Der Weg dorthin führte über mehrere Schritte im Ausland: 2023 trat fiskaly in Spanien in den Markt ein, im Dezember 2025 übernahm das Unternehmen den schwedischen Anbieter InfraSec. Die Expansion nach Tschechien reiht sich in diese Folge von Marktschritten ein und fällt zeitlich mit der gesetzlichen Neuregelung EET 2.0 zusammen.</p>
<p>Die ursprüngliche tschechische Kassenpflicht EET war während der Corona-Pandemie ausgesetzt und Anfang 2023 ganz abgeschafft worden. Mit der Neuauflage ab 2027 entsteht für fiskaly ein neuer, regulatorisch getriebener Bedarf im Land.</p>
<h2>Was bedeutet die neue Kassenpflicht für Betriebe?</h2>
<p>EET 2.0 erfasst künftig grundsätzlich Zahlungen vor Ort, unabhängig davon, ob bar, per Karte oder per QR-Code bezahlt wird. Reine Online-Zahlungen sind davon ausgenommen. Gedruckte Kassenbelege müssen nicht mehr ausgestellt werden, Transaktionen werden stattdessen digital erfasst.</p>
<p>Für kleinere Betriebe mit maximal zwei Erfassungseinheiten bietet die tschechische Finanzverwaltung ab Dezember 2026 die kostenlose Webanwendung Moje eet an. Größere Unternehmen sollen die Vorgaben stattdessen über Lösungen wie Sign CZ in ihre bestehenden Kassensysteme einbinden.</p>
<ul>
<li>Sign CZ ist eine API-basierte Lösung und benötigt keine zusätzliche Hardware.</li>
<li>Die Integration und Tests der Software haben bereits begonnen, noch vor dem gesetzlichen Stichtag.</li>
<li>Betroffen sind vor allem Einzelhandel, Gastgewerbe und Dienstleistungsbetriebe.</li>
<li>Das tschechische Finanzministerium rechnet durch die Neuregelung mit zusätzlichen Staatseinnahmen von umgerechnet rund 560 Millionen Euro jährlich.</li>
</ul>
<p>Diese Mehreinnahmen sollen vor allem aus einer besseren Erfassung steuerpflichtiger Umsätze und aus der Bekämpfung von Schwarzarbeit stammen, wie das tschechische Finanzministerium mitteilt. Für fiskaly bedeutet die neue Pflicht einen klar terminierten Markt: Betriebe müssen bis zum Stichtag umgestellt haben, was den Zeitdruck für Anbieter wie fiskaly und ihre Kunden erhöht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Isabell Claus: Die Entscheidung der xchannels.ai-Gründer für den Sprung in die USA</title>
		<link>https://gewinner.de/isabell-claus-xchannels-ai-gruender-us-expansion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 10:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Start-up]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[xchannels.ai]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von 50 auf 86 Firmenkunden in wenigen Monaten: Das Wiener KI-Start-up xchannels.ai wagt mit einer Partnerschaft im Silicon Valley den nächsten Schritt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die xchannels.ai-Gründer treiben die internationale Expansion ihres Wiener KI-Start-ups voran. Mit einer strategischen Partnerschaft mit der Silicon-Valley-Agentur GrowthMasters.io will das Unternehmen den Markteintritt in den USA vorbereiten. Hinter der Entscheidung steht ein Wachstum, das sich in wenigen Monaten deutlich beschleunigt hat.</p>
<p>Noch im August 2026 zählte xchannels.ai rund 50 Unternehmenskunden in acht Ländern. Inzwischen sind es laut Isabell Claus <strong>86 Firmenkunden</strong> in <strong>zehn internationalen Märkten</strong>, betreut von einem Team von zehn Mitarbeitenden. Zuletzt kamen Lettland und Italien als neue Märkte hinzu.</p>
<h2>Welches Ergebnis steht hinter der Entscheidung?</h2>
<p>Der Sprung von 50 auf 86 Kunden innerhalb weniger Monate zeigt, dass die Plattform außerhalb Österreichs auf Nachfrage trifft. Zu den bestehenden Partnern zählt die Deutsche Telekom, mit der xchannels.ai bereits zusammenarbeitet. Diese Referenz dürfte auch bei der Suche nach neuen internationalen Partnern eine Rolle gespielt haben.</p>
<ul>
<li>xchannels.ai ist aktuell in zehn internationalen Märkten aktiv.</li>
<li>Lettland und Italien sind die jüngsten Zugänge im Länderportfolio.</li>
<li>Das Unternehmen beschäftigt zehn Mitarbeitende.</li>
<li>Die Deutsche Telekom zählt bereits zu den Kunden von xchannels.ai.</li>
</ul>
<h2>Wie kam es zur Partnerschaft mit dem Silicon Valley?</h2>
<p>Für den Schritt in die USA setzt xchannels.ai auf GrowthMasters.io, eine Marketingagentur mit Sitz im Silicon Valley. Beide Seiten wollen künftig Wissen zwischen Silicon Valley und Europa austauschen, wie xchannels.ai mitteilt.</p>
<p>GrowthMasters.io plant demnach, die KI-Plattform von xchannels.ai für die eigenen US-Kunden einzusetzen. Für das Wiener Start-up bedeutet das einen direkten Zugang zu einem Netzwerk, das in den USA bereits etabliert ist, ohne selbst von null beginnen zu müssen.</p>
<h2>Was plant xchannels.ai als Nächstes?</h2>
<p>Noch vor Jahresende 2026 soll eine Reise in die USA zur Geschäftsentwicklung folgen. Dabei will xchannels.ai in New York potenzielle Geschäftspartner treffen, wie das Unternehmen mitteilt. Die Partnerschaft mit GrowthMasters.io liefert dafür bereits erste Kontakte vor Ort.</p>
<p>Für die xchannels.ai-Gründer ist die US-Reise der nächste sichtbare Schritt nach dem schnellen Wachstum der vergangenen Monate. Ob daraus feste Kundenbeziehungen im Silicon Valley entstehen, wird sich an den Gesprächen in New York zeigen.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Private-Equity-Branche: Warum KI jetzt über Unternehmenswerte entscheidet</title>
		<link>https://gewinner.de/private-equity-branche-warum-ki-jetzt-ueber-unternehmenswerte-entscheidet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 09:47:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgreiche Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als die Hälfte der Private-Equity-Manager im Mittelstand registriert bereits messbare Effekte künstlicher Intelligenz auf die Bewertung ihrer Portfoliounternehmen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Private-Equity-Manager im deutschen Mittelstand wird die KI Bewertung zum täglichen Thema: Der Dealflow-Indikator der Branche liegt unverändert bei 5,4 von zehn Punkten, während künstliche Intelligenz zunehmend darüber mitentscheidet, wie viel ein Unternehmen künftig wert ist.</p>
<h2>Stabiler Dealflow</h2>
<p>Obwohl der Dealflow-Indikator stagniert, schätzen die Manager ihre Position gegenüber strategischen Käufern inzwischen deutlich besser ein: Binnen weniger Monate stieg dieser Wert um <strong>0,6 Punkte</strong>. Das ist der stärkste Anstieg dieser Kennzahl seit Langem. Als Grund gelten KI-gestützte Analysewerkzeuge, die es Investoren erlauben, in Bieterprozessen schneller und fundierter zu urteilen.</p>
<h2>Neue Strategien</h2>
<p>Zwei Jahre lang hatte sich die Private-Equity-Branche defensiv auf Kostenprogramme und Effizienzsteigerung konzentriert. Diese Priorität rückt mittlerweile in den Hintergrund, stattdessen gewinnt das gezielte Erschließen neuer Geschäftsfelder stark an Bedeutung. Buy-and-Build bleibt dabei die am häufigsten eingesetzte Strategie zur Wertsteigerung in Portfolios.</p>
<p>Fast die gesamte Branche erwartet inzwischen spürbare Effizienzgewinne durch künstliche Intelligenz. Gleichzeitig erkennt die Hälfte der befragten Manager an, dass KI auch disruptives Potenzial für bestehende Geschäftsmodelle besitzt. In der Due Diligence klaffen zwischen erwarteter Bedeutung und tatsächlichem Einsatz der Technologie kaum noch Lücken, auch im Dealsourcing wird KI bereits routinemäßig genutzt.</p>
<h2>KI als Risiko</h2>
<p>Beim operativen Ausbau der Wertschöpfung in Portfoliounternehmen zeigt sich hingegen ein anderes Bild: Dort fällt der Abstand zwischen dem, was Manager von KI erwarten, und ihrem tatsächlichen Einsatz am deutlichsten aus.</p>
<p>Mehr als die Hälfte der befragten Manager registriert bereits messbare Effekte von künstlicher Intelligenz auf die Bewertung ihrer Beteiligungen. Die Mehrheit dieser Effekte wirkt belastend oder zumindest mehrdeutig, nur ein kleiner Teil profitiert von höheren Multiples.</p>
<p>Besonders exponiert sind Software-Geschäftsmodelle, weil ihre Substanz durch KI-basierte Alternativen infrage gestellt werden kann. Bei Investitionen mit Haltehorizonten von fünf bis sieben Jahren müssen Investoren deshalb schon heute antizipieren, wie technologiefest ein Geschäftsmodell für künftige Käufer bleibt.</p>
<h2>Uneinigkeit bleibt</h2>
<p>Offen ist, ob künstliche Intelligenz für traditionelle, technologisch konservative Unternehmen ein Modernisierungshebel darstellt oder zu hohe Transformationsrisiken birgt. Ein erheblicher Teil der Manager hat dazu noch keine belastbare Position gefunden.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Personal Trainerin Waltraud Payr über Motivation und nachhaltigen Erfolg</title>
		<link>https://gewinner.de/personal-trainerin-waltraud-payr-ueber-motivation-und-nachhaltigen-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina Szasz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 09:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach fast drei Jahrzehnten in einer Bank wechselte Waltraud Payr den Beruf: von der Kundenbetreuung am Schalter in die Trainingshalle. Heute betreut die diplomierte Fitness- und Gesundheitstrainerin aus Anthering Klienten, die nach Verletzungen zurückkommen, mit chronischen Schmerzen leben oder schlicht wieder Energie im Alltag suchen. Im Gespräch mit Gewinner.de erzählt sie, welches Mindset hinter diesem Neustart steckt, warum Rückschläge im Training zum Prozess gehören und woran sie erkennt, dass ein Klient langfristig dabeibleibt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<p>Nach fast drei Jahrzehnten in einer Bank wechselte <a href="https://www.gesundefitness.at/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Waltraud Payr</a> den Beruf: von der Kundenbetreuung am Schalter in die Trainingshalle. Heute betreut die diplomierte Fitness- und Gesundheitstrainerin aus Anthering Klienten, die nach Verletzungen zurückkommen, mit chronischen Schmerzen leben oder schlicht wieder Energie im Alltag suchen. Im Gespräch mit Gewinner.de erzählt sie, welches Mindset hinter diesem Neustart steckt, warum Rückschläge im Training zum Prozess gehören und woran sie erkennt, dass ein Klient langfristig dabeibleibt.</p>
<p></strong></p>
<p></p>
<h3>Gewinner.de: Frau Payr, Sie waren rund 28 Jahre in einer Bank tätig. Was gab den Ausschlag, sich beruflich ganz dem Sport zuzuwenden?</h3>
<p><strong>Waltraud Payr</strong>: Es war keine plötzliche Entscheidung, sondern ein langer Prozess. Während meiner Karenzzeiten – ich habe drei Kinder – habe ich eine Ausbildung nach der anderen gemacht, angefangen 2014 mit der Übungsleiterausbildung. Parallel dazu habe ich im Sportverein Gruppentrainings übernommen, und plötzlich standen dort doppelt so viele Leute wie vorher. Diese Resonanz hat mir gezeigt, dass in diesem Bereich mehr möglich ist. 2017 habe ich mein Unternehmen gegründet, zunächst nebenberuflich, 2019 folgte dann der vollständige Schritt in die Selbstständigkeit mit <a href="https://www.gesundefitness.at" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Waltraud Payr</a>. Rückblickend war die Bankzeit keine verlorene Zeit. Der Umgang mit Menschen und ihren Anliegen ist dort wie hier entscheidend.</p>
<h3>Gewinner.de: Motivation ist das Stichwort, an dem die meisten Trainingsvorhaben scheitern. Wie gehen Sie damit um?</h3>
<p><strong>Waltraud Payr</strong>: Motivation wird überschätzt, Struktur wird unterschätzt. Wer wartet, bis die Lust kommt, wartet oft sehr lange. Deshalb beginnt bei mir jede Betreuung mit einer ausführlichen Neuro- und Bewegungsanalyse über zweimal 90 Minuten, anschließend besprechen wir die Ergebnisse in einer eigenen Einheit. Wenn jemand schwarz auf weiß sieht, wo die Schwachstellen liegen und welcher Weg zum Ziel führt, entsteht eine ganz andere Verbindlichkeit. Dazu kommt ein Faktor, den viele nicht berücksichtigen: Im neurozentrierten Training sind Veränderungen oft sofort spürbar – ein Test vorher, eine kurze Übung, ein Test nachher. Dieses unmittelbare Erfolgserlebnis wirkt länger nach als jeder gute Vorsatz.</p>
<h3>Gewinner.de: Gehören Rückschläge in Ihrer Arbeit dazu?</h3>
<p><strong>Waltraud Payr</strong>: Selbstverständlich, und ich halte es für unehrlich, das zu verschweigen. Es gibt Phasen, in denen Fortschritte stagnieren, weil der Schlaf schlecht ist, die berufliche Belastung hoch ist oder eine Infektion dazwischenkommt. Für mich ist das kein Scheitern, sondern eine Information: Der Körper ist ein System, in dem Atmung, Stress, Ernährung und Bewegung ineinandergreifen. Wenn das Training nicht wirkt, suche ich die Ursache an anderer Stelle, manchmal liegt sie im Atemmuster, manchmal in der Regeneration. Auch mein eigener Weg verlief nicht geradlinig; die Entscheidung, mit Mitte vierzig einen sicheren Job zu verlassen, war alles andere als bequem. Was hilft, ist Geduld mit dem Prozess und Konsequenz gegenüber Ausreden.</p>
<h3>Gewinner.de: Womit haben Sporteinsteiger typischerweise am meisten zu kämpfen?</h3>
<p><strong>Waltraud Payr</strong>: Mit ihren eigenen Erwartungen. Viele wollen dort weitermachen, wo sie vor fünfzehn Jahren aufgehört haben, und sind frustriert, wenn der Körper das nicht zulässt. Ein zweites Thema ist die Angst, sich zu blamieren oder etwas falsch zu machen, gerade das spricht für eine Eins-zu-eins-Betreuung, weil ich durch jede Übung führe und sofort korrigiere. Und dann existiert noch die Vorstellung, <a href="https://www.gesundefitness.at/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Personal Training in Salzburg</a> sei ein Luxus für Leistungssportler. Tatsächlich trainieren bei mir Menschen mit Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden oder Konzentrationsproblemen genauso wie Wettkampfsportler in der Saisonvorbereitung. Sporteinsteiger brauchen keinen härteren Plan, sondern einen passenderen.</p>
<h3>Gewinner.de: Gibt es ein Kundenergebnis, das Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?</h3>
<p><strong>Waltraud Payr</strong>: Zwei Anrufe vergesse ich nicht. Eine Klientin konnte ihre bereits geplante Schulteroperation absagen, weil sich ihre Beschwerden im Training so deutlich zurückgebildet hatten. Bei einer anderen Klientin stand eine Versteifung der Lendenwirbelsäule zur Diskussion – gemeinsam mit ihrem Physiotherapeuten haben wir diesen Eingriff abwenden können, und sie geht heute wieder all ihren Hobbys nach. Solche Verläufe sind keine Wunder, sondern das Ergebnis von sauberer Analyse, Zusammenarbeit mit Medizin und Therapie sowie konsequenter Arbeit über Monate. Genau dafür mache ich diesen Beruf. Wichtig ist mir aber die Einordnung: Ich ersetze keine ärztliche Behandlung, ich ergänze sie.</p>
<h3>Gewinner.de: Was empfehlen Sie Menschen, die nicht nur kurzfristig etwas verändern wollen?</h3>
<p><strong>Waltraud Payr</strong>: Erstens: klein anfangen, dafür regelmäßig. Zwei fordernde Einheiten pro Woche, die tatsächlich stattfinden, sind wirksamer als fünf geplante, von denen drei ausfallen. Zweitens: den Ausgangspunkt kennen. Ohne Analyse trainiert man ohne klare Richtung, und wer chronische Schmerzen lindern möchte, braucht ohnehin ein gezieltes Vorgehen statt eines Standardprogramms. Drittens: Abwechslung zulassen. Das Nervensystem braucht neue Reize, und wer Freude an der Bewegung hat, bleibt dabei, deshalb lege ich viel Wert darauf, dass im Training auch gelacht wird. Viertens: auf das Umfeld achten. Schlaf, Atmung, Stressmanagement und Nährstoffe entscheiden mit darüber, ob jemand seine Leistung steigern kann oder keine Fortschritte macht.</p>
<h3>Gewinner.de: Wie sieht Ihre langfristige Vision aus?</h3>
<p><strong>Waltraud Payr</strong>: Longevity ist für mich kein Modewort, sondern ein sehr konkretes Ziel. Ich möchte, dass Menschen mit siebzig oder achtzig noch mit den Enkelkindern Ski fahren, auf Berge steigen oder eine Radtour machen können. Dafür arbeite ich an der Schnittstelle von Neuroathletik und funktionellem Training, aktuell vertiefe ich das Thema mit einer Ausbildung zum Vital- und Nährstoffcoach. Der schönste Satz wäre für mich, wenn jemand auf die Frage nach seiner Fitness im Alter antwortet: Darauf habe ich hintrainiert. Erfolg messe ich nicht in Kilogramm auf der Hantel, sondern in gewonnenen Jahren mit Lebensqualität.</p>
<p><strong><em>Wer mehr über die Arbeitsweise, die Neuro- und Bewegungsanalyse sowie das kostenlose Erstgespräch erfahren möchte, findet alle Informationen unter </em></strong><a href="https://www.gesundefitness.at" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong><em>www.gesundefitness.at</em></strong></a><strong><em>.</em></strong></p>
<p>Impressum:<br />
Waltraud Payr<br />
Staichnachstr. 16<br />
5102 Anthering<br />
0664 4339313<br />
Waltraud.payr@outlook.com | traudi.payr@sbg.at<br />
www.gesundefitness.at</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Philip Morris: Die Wette auf eine Zukunft ohne Zigaretten</title>
		<link>https://gewinner.de/philip-morris-strategie-rauchfreie-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 08:04:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Morris]]></category>
		<category><![CDATA[Tabakindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gewinner.de/philip-morris-strategie-rauchfreie-zukunft/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sieben EU-Staaten fordern per offenem Brief strengere Regeln für neue Tabak- und Nikotinprodukte – genau jene Produkte, auf die Philip Morris seine Zukunft setzt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Philip Morris Strategie markiert einen tiefen Einschnitt für den weltweit führenden privaten Tabakproduzenten: Das Unternehmen baut sein Geschäft von klassischen Zigaretten auf alternative Nikotinprodukte und neue Technologien um.</p>
<p>Nach eigenen Angaben sollen im vierten Quartal 2026 bereits <strong>50&nbsp;%</strong> der europäischen Nettoumsätze aus diesen neuen Produkten stammen. Vorgestellt wurden die Pläne vom Europa-Chef von Philip Morris International bei einem eigenen Event des Konzerns.</p>
<p>Die Wirtschaftszahlen dazu stammen von Philip Morris selbst. Die Prüfgesellschaft EY-Parthenon weist ausdrücklich darauf hin, die zugrunde liegenden Daten nicht unabhängig überprüft zu haben. Unabhängig davon zeigen die vorgestellten Projekte, wie weit der Konzern die Transformation bereits vorangetrieben hat.</p>
<h2>Wie weit ist der Umbau zum Technologiekonzern schon?</h2>
<ul>
<li><strong>Campus Berlin-Neukölln:</strong> Das ehemalige Produktionswerk wurde im September 2025 erfolgreich zum Innovationscampus „NLND Berlin“ transformiert, auf dem internationale Start-ups an Lösungen für Robotik und künstliche Intelligenz forschen.</li>
<li><strong>KI-Zentrum Portugal:</strong> Philip Morris steuert globale Geschäftsabläufe über eine im Sommer 2026 eröffnete, konzerneigene Ideenschmiede für generative KI in Albarraque.</li>
<li><strong>Forschungsschwerpunkt Schweiz:</strong> Das weltweite Innovationszentrum „The Cube“ in Neuchâtel bleibt das Herzstück der wissenschaftlichen Produktentwicklung des Herstellers.</li>
<li><strong>Jugendschutz Österreich:</strong> Der Konzern rollt in Österreich flächendeckend KI-basierte Gesichtserkennung ein, um das Mindestalter an Automaten und Verkaufsstellen automatisiert zu überprüfen.</li>
</ul>
<h2>Welche Zahlen stehen hinter dem Wandel?</h2>
<p>Eigene Erhebungen beziffern den wirtschaftlichen Gesamtbeitrag des Herstellers zur EU-Ökonomie zwischen 2021 und 2025 auf fast 343 Milliarden Euro und ist damit für rund <strong>0,4&nbsp;%</strong> des EU-Bruttoinlandsprodukts verantwortlich. Für wissenschaftliche Innovationen und Produktentwicklung wendete die Gruppe in diesem Zeitraum rund 422 Millionen Euro innerhalb der EU auf, während weitere 2,2 Milliarden Euro in F&amp;E-Projekte in der Schweiz flossen.</p>
<p>Auch außerhalb der klassischen Tabak- und Nikotinsparte expandiert der Konzern. Über seine Tochtergesellschaft Aspeya erwarb Philip Morris im Mai 2026 einen Anteil von <strong>5,7&nbsp;%</strong> am Unternehmen Waterdrop, im Rahmen einer Finanzierungsrunde von mehr als 100 Millionen Euro.</p>
<h2>Was bedeutet der Streit mit der EU für die Zukunft?</h2>
<p>Dem Umbau steht wachsender politischer Widerstand gegenüber. In einem gemeinsamen offenen Brief an den zuständigen EU-Kommissar für Gesundheit und Tierschutz forderten sieben europäische Länder, darunter Spanien und Frankreich, am 6. Oktober 2026 eine Verschärfung der Gangart. Sie fordern ein Ende von aggressivem Marketing für neue Tabak- und Nikotinprodukte sowie ein Aromenverbot und ein vollständiges Verbot von Nikotinbeuteln.</p>
<p>Die EU-Kommission soll laut den Staaten bis Ende 2026 eine richtungsweisende Entscheidung über die Überarbeitung des Rechtsrahmens für Tabak- und Nikotinprodukte treffen. Von diesem Beschluss dürfte abhängen, wie schnell und in welcher Form Philip Morris seinen Wandel vom Zigarettenkonzern zum Technologieunternehmen in Europa weiterführen kann.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Deutscher Mittelstand: Warum Ertragsstärke trotz Investitionsflaute für Erfolg sorgt</title>
		<link>https://gewinner.de/deutscher-mittelstand-warum-ertragsstaerke-trotz-investitionsflaute-fuer-erfolg-sorgt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 07:44:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgreiche Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Umsatzrendite liegt wieder auf Vorkrisenniveau, doch nur vier von zehn Betrieben investieren noch – die KfW-Zahlen zeigen, wie der deutsche Mittelstand mit dieser Spannung umgeht.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Mittelstand zeigt ein zwiespältiges Bild: Die Ertragslage hat sich laut KfW Bankengruppe deutlich erholt, während die Investitionsbereitschaft spürbar nachlässt. Diese Gegenläufigkeit prägt die aktuelle Lage der mittelständischen Unternehmen in Deutschland.</p>
<h2>Die Ertragslage erreicht wieder Vorkrisenniveau</h2>
<p>Die KfW Bankengruppe beziffert die durchschnittliche Umsatzrendite vor Steuern für das vergangene Geschäftsjahr auf <strong>7,5&nbsp;%</strong> – exakt der Wert aus dem Jahr 2019. Die aggregierten nominalen Gesamtumsätze der mittelständischen Betriebe stiegen laut KfW um <strong>1,6&nbsp;%</strong> auf insgesamt <strong>5.261 Milliarden Euro</strong>. Preisbereinigt gingen die Umsätze jedoch um <strong>1,5&nbsp;%</strong> zurück, was laut KfW bereits das dritte Schrumpfungsjahr in Folge markiert.</p>
<p>Deutlich positiver entwickelte sich der Online-Handel: Die E-Commerce-Umsätze im Mittelstand wuchsen laut KfW um <strong>13&nbsp;%</strong> auf ein Gesamtvolumen von <strong>344 Milliarden Euro</strong>. Dieser Kanal gewinnt damit spürbar an Bedeutung für die Betriebe.</p>
<h2>Die Eigenkapitalquote bleibt bei 30,7 Prozent stabil</h2>
<p>Die finanzielle Basis der Unternehmen zeigt sich laut KfW robust: Die durchschnittliche Eigenkapitalquote blieb bei <strong>30,7&nbsp;%</strong> unverändert. Bei mittleren Unternehmen stieg die Eigenkapitalausstattung sogar auf einen Höchstwert von <strong>36,3&nbsp;%</strong>.</p>
<p>Laut KfW schrumpfte der Anteil der Betriebe mit besonders dünner Kapitaldecke – einer Eigenkapitalquote von weniger als zehn Prozent – auf <strong>23,9&nbsp;%</strong>. Nur noch <strong>4&nbsp;%</strong> der Unternehmen wiesen negatives Eigenkapital auf. Diese Struktur gibt vielen Betrieben Spielraum, auch wenn sie ihn derzeit kaum nutzen.</p>
<h2>Nur 40 Prozent der Betriebe investieren noch</h2>
<p>Die Zurückhaltung zeigt sich besonders bei den Investitionen: Laut KfW führten lediglich <strong>40&nbsp;%</strong> der mittelständischen Betriebe überhaupt Investitionsvorhaben durch. Die Neuinvestitionen in Anlagen und Bauten sanken nominal um <strong>1,4&nbsp;%</strong> auf <strong>218 Milliarden Euro</strong>, preisbereinigt fiel der Rückgang mit <strong>3,7&nbsp;%</strong> deutlich stärker aus.</p>
<p>Das durchschnittliche Investitionsvolumen je investierender Firma sank laut KfW spürbar auf <strong>187.000 Euro</strong>. Das Gesamtinvestitionsvolumen einschließlich gebrauchter Güter lag bei <strong>261 Milliarden Euro</strong>. Beim Beschäftigungswachstum kam die Entwicklung laut KfW vollständig zum Stillstand, bei weiterhin <strong>33,4 Millionen</strong> Erwerbsverhältnissen im deutschen Mittelstand.</p>
<h2>Künstliche Intelligenz wird zum neuen Treiber</h2>
<p>Abseits der zurückhaltenden klassischen Investitionen entwickelt sich ein anderer Bereich spürbar dynamischer: Im ersten Halbjahr 2026 entstanden <strong>3.053</strong> neue Startups – ein Plus von <strong>52&nbsp;%</strong> gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2025. Über <strong>1.000</strong> dieser Neugründungen, also mehr als ein Drittel, hatten einen klaren KI-Bezug.</p>
<p>Auf LinkedIn verfügen inzwischen rund <strong>18&nbsp;%</strong> der erfassten deutschen Gründer über KI-Kompetenzen, 2024 waren es nach Angaben von LinkedIn nur <strong>10&nbsp;%</strong>. Bei der relativen KI-Talentdichte führt Deutschland laut LinkedIn den Vergleich unter den untersuchten Märkten an. Eine Auswertung der KfW zufolge setzten zudem bereits knapp <strong>780.000</strong> Unternehmen künstliche Intelligenz ein.</p>
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		<title>Hansi Hansmann: Warum der Investor auf gemischte Teams setzt</title>
		<link>https://gewinner.de/hansi-hansmann-gemischte-teams-mindset/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 07:24:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgreiche Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Startup-Finanzierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gewinner.de/hansi-hansmann-gemischte-teams-mindset/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim Female Future Festival in Wien erklärte Business Angel Hansi Hansmann, warum gemischte Gründerteams aus seiner Erfahrung am besten abschneiden – obwohl ihnen kaum Kapital zufließt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Business Angel Hansi Hansmann hat beim Female Future Festival in Wien erklärt, dass er sich für mehr Unternehmerinnen, Investorinnen und Frauen in Führungspositionen einsetzt. Er begründet das damit, dass dies aus seiner Sicht die Welt verbessert. Seine Haltung steht einer Startup-Finanzierung gegenüber, die Frauen bislang kaum erreicht.</p>
<h2>Klare Haltung</h2>
<p>Hansmann hat nach eigenen Angaben sowohl in rein männliche als auch in rein weibliche und in gemischte Teams investiert. Aus dieser Erfahrung zieht er den Schluss, dass gemischte Teams am besten performen. Er führt das auf unterschiedliche Eigenschaften und Fähigkeiten zwischen Frauen und Männern zurück, die sich in der Zusammenarbeit ergänzen würden.</p>
<p>Diese Einschätzung äußerte er am 22. Oktober 2026 auf dem Female Future Festival, das unter dem Motto „The Power of Connection“ rund 2.000 Teilnehmende in einer Wiener Eventlocation zusammenbrachte. Das Festival widmete sich unter anderem Leadership, künstlicher Intelligenz und Finanzkompetenz.</p>
<h2>Tempo versus Perfektion</h2>
<p>Einen Unterschied beschreibt Hansmann so: Reine Männerteams würden Produkte früher auf den Markt bringen, nach der Haltung, dass sich Produkte auch im laufenden Betrieb testen lassen. Reine Frauenteams bräuchten dagegen länger, bis ein Produkt aus ihrer Sicht fertig sei. Aus dieser Beobachtung leitet Hansmann ab, warum gemischte Teams seiner Erfahrung nach den besten Ausgleich zwischen Geschwindigkeit und Sorgfalt finden.</p>
<h2>Ungleiche Verteilung</h2>
<p>Wie ungleich Kapital in der österreichischen Startup-Szene verteilt ist, zeigen Zahlen aus dem ersten Halbjahr 2026: Insgesamt flossen <strong>472 Millionen Euro</strong> Risikokapital in heimische Startups, ein Plus von <strong>329&nbsp;%</strong> gegenüber dem Vorjahreszeitraum.</p>
<p>Von diesem Volumen gingen <strong>94,9&nbsp;%</strong> an rein männliche Gründerteams, <strong>4,8&nbsp;%</strong> an gemischte Teams und nur ein verschwindend kleiner Rest an rein weibliche Teams. Unter den analysierten Gründerinnen und Gründern lag der Frauenanteil bei rund <strong>13&nbsp;%</strong>.</p>
<h2>Mindset im Alltag</h2>
<p>Vor diesem Hintergrund wirkt Hansmanns Eintreten für gemischte Teams wie ein Gegenentwurf zur gelebten Praxis der Finanzierung. Er verbindet seine unternehmerische Erfahrung mit einem persönlichen Anliegen: Seine Töchter sollen später beruflich alles machen können, ohne dass ihr Geschlecht sie daran hindert.</p>
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		<title>Preis beim Modefestival: Warum die Gewinnerin aus Wien namenlos bleibt</title>
		<link>https://gewinner.de/wiener-hutmacherin-ohne-namen-modefestival/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 12:17:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgreiche Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Modefestival]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Hutmacherin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gewinner.de/wiener-hutmacherin-ohne-namen-modefestival/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Wiener Hutmacherin soll bei einem internationalen Modefestival einen Preis gewonnen haben – doch belastbare Angaben zu Namen, Werdegang oder Wettbewerb liegen bislang nicht vor.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Wiener Hutmacherin soll sich bei einem weltberühmten Modefestival gegen internationale Konkurrenz durchgesetzt und einen Preis gewonnen haben. So lautet der Anlass für diesen Bericht. Eine überprüfbare Grundlage für diese Geschichte gibt es derzeit jedoch nicht.</p>
<p>Für ein Persönlichkeitsporträt auf <strong>gewinner.de</strong> braucht es mehr als einen Anlass: Name, Funktion, ein belegtes Ergebnis mit Zahl und der Weg dorthin müssen aus nachprüfbaren Quellen stammen. Keine dieser Angaben liegt zur Wiener Hutmacherin vor.</p>
<h2>Warum der Name fehlt</h2>
<p>Weder der volle Name der Hutmacherin noch der Name ihres Ateliers oder Labels sind belegt. Ohne Namen lässt sich keine Person einführen, wie es journalistische Standards verlangen, und keine Aussage ihr direkt zuordnen.</p>
<p>Auch die Funktion bleibt unklar: Ob es sich um eine selbstständige Designerin, die Inhaberin eines Hutateliers oder eine angestellte Modistin handelt, ist nicht dokumentiert. Diese Angabe wäre für die Einordnung der Leistung notwendig.</p>
<h2>Welche Belege zum Modefestival fehlen</h2>
<p>Für ein tragfähiges Porträt müssten mindestens folgende Punkte durch eine Primärquelle wie den Veranstalter des Festivals, eine Jurymitteilung oder eine Stellungnahme der Hutmacherin selbst belegt sein:</p>
<ul>
<li>Der Name des Modefestivals und das Jahr der Austragung fehlen.</li>
<li>Die Bezeichnung des gewonnenen Preises und die Kategorie sind nicht genannt.</li>
<li>Die Zahl oder Herkunft der internationalen Konkurrenz, gegen die sich die Hutmacherin durchgesetzt haben soll, ist nicht beziffert.</li>
<li>Der Werdegang der Hutmacherin, etwa Ausbildung, Gründungsjahr des Ateliers oder frühere Auszeichnungen, liegt nicht vor.</li>
<li>Eine Aussage der Hutmacherin selbst zu ihrer Entscheidung fehlt vollständig.</li>
</ul>
<h2>Was ein Porträt braucht, um erzählt zu werden</h2>
<p>Ein Persönlichkeitsporträt lebt von der Entscheidung, die eine Person geprägt hat, und von einem Ergebnis, das sich in Zahlen fassen lässt. Beides setzt voraus, dass der Veranstalter, eine Jury, unabhängige Branchenquellen oder die Person selbst die Angaben bestätigen.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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		<title>Lukas Mähr: Warum der Segel-Olympiasieger sechsstellig in ein Wiener KI-Startup investiert</title>
		<link>https://gewinner.de/lukas-maehr-warum-der-segel-olympiasieger-sechsstellig-in-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 11:57:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgreiche Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Mähr]]></category>
		<category><![CDATA[Olympiasieger]]></category>
		<category><![CDATA[Wictory.ai]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der österreichische Segel-Olympiasieger Lukas Mähr steckt eine sechsstellige Summe in das Wiener Start-up Wictory.ai, weil ihn die Verbindung aus Ernährungsberatung und künstlicher Intelligenz auf seinem Weg zu Olympia selbst überzeugt hat.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Olympiasieger Lukas Mähr investiert sechsstellig in Wictory.ai</h2>
<p>Für das Investment des Olympiasiegers ist seine eigene Erfahrung entscheidend: Auf dem Weg zu Olympia habe die Ernährungsoptimierung über Leistung und Regeneration mitentschieden, sagt Mähr. Die professionelle Ernährungsbetreuung sei für ihn ein <strong>Katalysator</strong> seiner Karriere gewesen.</p>
<h2>Der Weg vom Segelboot zum Investor</h2>
<p>Zuvor war Wictory.ai mit dem Sports Nutrition Playbook der US-Sportdiätologin Amy Goodson fusioniert.</p>
<h2>Die Entscheidung, die aus einer Erfahrung wurde</h2>
<p>Mähr hebt hervor, dass Wictory.ai Ernährungsberatung mit agentischer KI kombiniert und damit ein neues Personalisierungsniveau erreicht. Entscheidend für seine Entscheidung war ihm zufolge, dass das Produkt bereits weit entwickelt ist: Die KI werde kontrolliert unter Coaches eingesetzt, nicht unkontrolliert direkt auf Athleten angewendet. Genau diese Kontrolle unterscheidet das Modell aus seiner Sicht von anderen Ansätzen im Markt.</p>
<p>Mitgründer Klaus Müller erklärt, der Einstieg von Mähr bestätige die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Das Team arbeite nun auf internationale Skalierung hin, so Müller.</p>
<h2>Das Mindset hinter dem Investment</h2>
<p>Besonders hebt Unterweger hervor, wie Mähr den Übergang von der aktiven Sportlerlaufbahn in eine unternehmerische Tätigkeit vollzogen hat.</p>
<p>Für ein junges Start-up wie Wictory.ai ist dieser Blick von außen offenbar wertvoll: Ein Sportler, der selbst von der Technologie profitiert hat, bringt eine andere Perspektive ein als klassische Finanzinvestoren.</p>
<h2>Was als Nächstes kommt</h2>
<p>Mit dem Investment des Olympiasiegers wächst der Kreis der Unterstützer von Wictory.ai weiter. Laut Müller soll die internationale Skalierung der nächste Schritt sein, konkrete Länder oder Zeitpläne nennt er dabei nicht.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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		<title>Martin Wallner: Mit 180 Dollar zum „Wurstkönig von Chicago“</title>
		<link>https://gewinner.de/martin-wallner-wurstkoenig-chicago/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 11:37:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgreiche Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Auswanderer]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Wallner]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gewinner.de/martin-wallner-wurstkoenig-chicago/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit nur 180 Dollar und einer gebrauchten Kühltruhe begann Martin Wallner sein Wurstgeschäft in Chicago – heute produziert er jährlich rund 1,5 Millionen Würste.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie kam Wallner von Graz nach Chicago?</h2>
<p>Nach der Ausbildung ging Wallner bereits 1986 nach Kansas City. Im Jahr 1998 wechselte er innerhalb Chicagos in die Spitzengastronomie von Starkoch Wolfgang Puck. Diese Jahre in der Spitzengastronomie legten den Grundstein für sein handwerkliches Können und seine Kontakte in der Branche.</p>
<p>Ein erster eigener Geschäftsversuch scheiterte jedoch, bevor Wallner seinen eigentlichen Erfolg fand. Der Rückschlag hielt ihn nicht davon ab, es noch einmal zu versuchen – diesmal mit einer Idee, die er selbst in der Hand hatte: Wurst.</p>
<h2>Wie wurde aus 180 Dollar ein Millionengeschäft?</h2>
<p>Das Geld reichte gerade für eine gebrauchte Kühltruhe, mit der alles begann. Das Sortiment umfasste zu Beginn gerade einmal drei Wurstsorten.</p>
<p>Aus diesem bescheidenen Start im Jahr 2006 wuchs ein Betrieb, der heute rund 1,5 Millionen Würste pro Jahr produziert. Neben weltbekannten NFL-Teams wie den Chicago Bears und den New York Giants beliefert Wallner auch gehobene Restaurants in der Region – ein Markt, den er aus seiner Zeit bei Wolfgang Puck bereits gut kannte.</p>
<h2>Was zeichnet Wallners Haltung aus?</h2>
<p>Wallners Weg zeigt vor allem eines: Er hat nach einem gescheiterten ersten Anlauf nicht aufgegeben, sondern mit minimalen Mitteln neu begonnen. Obwohl er <strong>wegen des damaligen Fleischereisterbens Koch statt Fleischer lernte</strong>, bildeten die traditionellen Wurst-Rezepte seiner Grazer Familie die Basis, auf der er 2006 sein US-Geschäft aufbaute.</p>
<p>WKO-Präsident Josef Herk würdigte dabei, dass Wallner aus seiner Grazer Ausbildung und seinem Mut ein beeindruckendes Lebenswerk geschaffen habe.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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